Foto: Kinder in Loumbila

SCHULE FÜR LOUMBILA
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Jahresbericht des Vereines Schule für Loumbila 2017

Im Rahmen des Besuches im Jänner 2017 in der Schule in Loumbila durch Dr. Gertrude Harrer in Begleitung von Frau Inge Ellinger, sowie Dr. Georg Harrer im Jänner 2017 konnte man sich von der erfolgreichen Entwicklung überzeugen. (Die Reisen sind, wie immer, privat finanziert!)

Die Schule ist mit 240 Schulkindern voll besetzt. Derzeit ist keine Vergrößerung geplant. SchulabgängerInnen sollen weiter in eine Sekundarschule gehen. Die letzte Klasse hat momentan 20 SchülerInnen. Personal in der Schule: Jede Klasse hat nun einen Lehrer plus Direktor plus einen Manager. Im Areal gibt es noch Plantage und Hühner.
Seit Gründung der Schule ist kein Kind gestorben und auch heuer kein neuer Malariafall mehr aufgetreten. Jedes Kind in der 1. Klasse erhält ein Moskitonetz.

Die Hühnerfarm wurde verkleinert. Es gibt viele Eier, die werden zum Nutzen der Schule verkauft.

In Sapouy, im Süden von Burkina Faso an der Hauptstrasse Richtung Ghana hat die Stiftung des Dr. Ouedraogo, mit der unser Verein kooperiert, 100ha Land erworben. Es ist unerschlossenes Land, unverbrauchter Boden. Es gibt einen Gutsverwalter, Ibrahim, der sehr vertrauenswürdig wirkt. Das Land liegt 5km abseits der Hauptstraße. Es gibt eine gemauerte Betriebsstätte, dort schläft ein Bewacher. Es gibt weder Strom, noch Fließwasser. Die Stiftung hat einen Brunnen errichtet, der einzige weit und breit. Das Land konnte günstig von der Gemeinde erworben werden, weil der Verein im Gegenzug einen Brunnen gebaut hat. Die Dorfbewohner dürfen den Brunnen benützen. Der Brunnen wurde beim Besuch 2017 besichtigt.

Im Vorjahr wurden Sesam, Mais und Erdnüsse angebaut. Heuer werden 3000 Cashewbäume angebaut. Der Baum hat die Eigenschaft, sich selbst mit Wasser zu versorgen, da er ein „Pfahlwurzler“ ist. Auch sind die Cashewbäume sehr gut gegen Bodenerosion wirksam. Im Vorjahr wurden Mangobäume gepflanzt, diese tragen aber noch keine Früchte. Es gibt ca 200 Bienenstöcke. Nicht alle sind von Bienenvölkern bewohnt.  Nächstes Jahr sollen Sesam, Honig und Mais geerntet werden. Plan ist es, dass die Schule durch die Erträge langfristig autark werden soll.

Durch Arbeitsplätze, Brunnenbau und dem Umstand, dass die Tiere der Nachbarn nach der Ernte auf dem Ackerland weiden dürfen, entsteht für die Nachbarn eine Win-Win-Situation. Bauern aus der Umgebung dürfen momentan Land mieten und zahlen mit Ertragsanteil. Der Friede mit den Nachbarn ist wichtig.

Dieses Jahr ging der zweite Container nach Burkina Faso. Inhalt Ultraschallgerät, medizinische Geräte, 8 fußbetriebene Nähmaschinen, 100 Fahrräder, Textilien, Haushaltsartikel.

Die Nähmaschinen aus dem Container gingen an eine Nähschule für taubstumme Mädchen in Bobo Diolassou mit 19-23-jährigen Mädchen, die dort Nähen lernen.

Der Container war 6 Wochen unterwegs. Der Container bleibt vor Ort und wird zum Geschäftslokal oder Werkstätte umfunktioniert.

Der Verein Schule für Loumbila erhält per Erlass des BMfF die Steuerliche Absetzbarkeit der Spenden 


Im Verlauf des Jahres 2017 werden Samen der Pflanze Artemisia annua erworben und nach Loumbila geschickt. Diese Pflanze ist das wirksamste, derzeit bekannte pflanzliche Heil- und Vorbeugemittel gegen Malaria. In Absprache mit dem Landwirtschaftsministerium und dem Gesundheitsministerium von Burkina Faso wird die Pflanze im Schulgarten angebaut und die Kinder sollen täglich eine Tasse Artemisiatee erhalten.

Im Rahmen der Generalversammlung am 24.05.2017 wurde der Vorstand mit folgendem Ergebnis gewählt:

Obfrau: Dr. Gertrude Harrer,
Obfraustellvertreter: Dr. Georg Harrer,
Kassier Dr. Josef Göttlicher Kassierstellvertreterin Dr. Karin Jutz, Schriftführerin Inge Ellinger, Schriftführerstellvertreterin


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