Foto: Kinder in Loumbila

SCHULE FÜR LOUMBILA
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Was bisher geschah

Der lokale Initiator der Schule in Loumbila, der Arzt Dr. Issa Ouedraogo ist in ärmlichen Verhältnissen im Gebiet der Sahelzone aufgewachsen. Er musste als Kind Hungersnöte durchmachen und war chronisch unterernährt. Sein Vater erkannte, dass sein Sohn eine Schule besuchen und Bildung erhalten sollte. Schweren Herzens wanderten beide zu Fuß in die Hauptstadt Ouagadougou, wo der kleine Bub in einer Missionsschule Aufnahme fand. Er schloss nicht nur die Schule ab, sondern studierte auch Medizin.

 

Als Arzt startete er sein erstes großes Vorhaben: er baute Schritt für Schritt seine Arztpraxis zu einem Krankenhaus in einem Armenviertel der Hauptstadt aus. Es ist ein Spital für Menschen, die sich medizinische Versorgung sonst nicht leisten könnten. Dieses Krankenhaus betreibt er mit großer Freude und das Krankenhaus wird von den Bewohnern der Region stark frequentiert.

Ein Schulprojekt entsteht

Nun hat der Arzt Dr. Issa Ouedraogo nach dem Aufbau einer Klinik für arme Menschen in Ouagadougou sein nächstes Projekt gestartet: „Armut kann man nur mit Bildung bekämpfen“ und dachte an seine eigene Kindheit zurück.

 

Dr. Ouedraogo hat große Ziele und möchte in seiner Region humanitäre Hilfe leisten. Dies ist nicht einfach mit dem Bau einer Grundschule getan. Er denkt weiter und möchte auch die nötige Infrastruktur schaffen.

 

Zunächst kaufte er ein Stück Land in Loumbila, etwa 15 km von der Hauptstadt entfernt. Dann ließ er das Grundstück von einer Mauer aus Lehmziegeln umgeben. „Ohne Mauer ist es nur ein Stück Savanne, mit Mauer ein Projekt“, so der der Arzt zum Beginn seines Vorhabens.

 

Eine Grundschule entsteht...

Foto: Dr. Gertrude Harrer besichtigt den Brunnen
Dr. Gertrude Harrer besichtigt den Brunnen

Ein Brunnen wurde gebohrt, dann konnte mit dem Wasser das kahle Land begrünt und Obstbäume gepflanzt werden. Sechs Kühe können bereits grasen und geben Milch.

 

Auch eine Hühnerzucht gehört zum Projekt. Ziel ist eine autarke Versorgung für die Verpflegung der Schulkinder, die ganztags in der Schule sind.

Was nicht selbst benötigt wird, wird verkauft und der Erlös fließt wieder ins Projekt.

 

Es konnten bereits 3 Klassenräume und Nebengebäude fertiggestellt. Derzeit haben auf dem Gelände ein Lehrer, ein Schulwart ein Landwirt und eine Köchin eine Lebensgrundlage für sich und ihre Familien gefunden.

 

 

 

 

Impressionen von der Grundschule in Loumbila