Foto: Kinder in Loumbila

SCHULE FÜR LOUMBILA
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Fahrräder für Loumbila

Wir sammeln gebrauchte Fahrräder für die Schule in Loumbila. Wir verschiffen diese Fahrräder gemeinsam mit Werkzeug und Ersatzteilen nach Loumbia. Diese Aktion hat mehrere Ziele die wir hier kurz erläutern.

 

Derzeit können wir keine Fahrräder annehmen, da der letzte Container im Jänner 2014 nach Burkina auf die Reise gegangen ist. Wir planen diese Aktion wegen des grossen Erfolges zu wiederholen. Der logistische, körperliche und finanzielle Einsatz ist bei der Befüllung und Verschiffung eines Containers beachtlich. Ein Termin für den nächsten Container steht noch nicht fest. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Schauen Sie von Zeit zu Zeit vorbei.

1. Schulweg verkürzen

 

Die Kinder in der Schule von Loumbila haben teilweise sehr lange Schulwege. Ein bis zwei Stunden durch die heisse Savanne sind keine Seltenheit. 

Wir wollen den Weg in die Schule erleichtern. Einerseits können die Kinder besser lernen, wenn sie sich auf dem Schulweg nicht so verausgaben. Andererseits können sie in der gewonnen Zeit zu Hause besser mithelfen. Sei es Wasser holen oder Vieh hüten, die Mitarbeit der Kinder ist sehr wichtig für den Unterhalt der Familie. 

 

2. Berufliche Bildung

 

Die Fahrräder sollen gebraucht sein, damit die Kinder unter der Anleitung eines erfahrenen Fahrradmechanikers lernen wie man die Fahrräder instandgesetzt und wartet. Über den Freigegenstand Fahrradreparatur erleben die Kinder eine Annäherung an den Bereich Technik - Mechanik. Nur so können sie ihr Talent für dieses Berufsfeld erkunden. In den Dörfern gibt es meist keine einzige Schraube. 

Der Individualverkehr (Autos, Mopeds, Fahrräder) nimmt in den Ländern Westafrikas jährlich um bis zu 50% zu. Diese Wachstumszahlen gab es in Europa in den 1960er Jahren. Da die Fahrzeuge in Afrika voraussichtlich länger betrieben werden als hier und immer wieder instandgesetzt werden, ist ein Mangel an qualifizierten Mechanikern absehbar. Ein direkter Einstieg vom Eselkarren zur vollektronischen Einspritzpumpe ist schwer machbar und hat sich auch bei uns in Europa nicht so vollzogen. Alle heimischen Mechaniker haben vermutlich ihre ersten Erfahrungen am Fahrrad gemacht. 

Daher erscheint es uns so wichtig gebrauchte Fahrräder zu schicken statt neue originalverpackte chinesische Räder. 

 

3. Soziale Stabilität in den Dörfern

 

Die Schülerinnen und Schüler der Loumbila Schule sind bereits durch den Schulbesuch und die ausreichende Ernährung in der Schule in ihren Dörfern pivilegiert. Die Fahrräder werden den Kinden daher in keinem Fall persönlich geschenkt. Alle instandgesetzten Fahrräder werden in der Schulfarbe lackiert und werden den Kindern als "Dienstfahrräder" zur Verfügung gestellt. Die Schülerinnen und Schüler müssen diese in den Ferien und nach Schulabschluss wieder zurück geben. 

Auf diese Weise sollen die Kinder gestärkt werden Verantwortung zu tragen.